Matthias B.
Unser nettes Unikat aus dem Remstal; eingeweihten
Expeditionsteilnehmern
auch als tapferer Buchix bekannt.

Matthias gilt als gewiefter Taktiker, der im entschiedenen Moment
zumeist
die Nase vorne hat. Während andere durch vollmundige
Ankündigungen
glänzen, stellt Matthias lieber im Hintergrund erfolgreich die
Weichen.
Der Durchbruch gelang ihm im Frühjahr 1997 mit der Abgabe seiner
Diplomarbeit,
mit der er sogar weit ambitioniertere Studenten ausstach. Zu seinen
Schwächen
zählt die Ungeduld. Wichtige Entscheidungen trifft er schnell,
denn
durch die Umsetzung, werden so Matthias die Dinge von sich aus
langsamer.
Auf Distanz geht Matthias zu Leuten, wenn er das Gefühl hat, daß sie sich auf Kosten anderer profilieren; aber niemals bei Frauen.
Unerbittlich ist er, wenn Terminabsprachen nicht eingehalten werden. Matthias Credo: "Etwas bewegen und Spaß daran haben!" Nicht Personen prägten Matthias während der BA-Zeit, sondern das, was sie leisteten und welche Autorität sie ausstrahlten.
Einen Grundsatz hat sich Matthias verinnerlicht: "Stell dir zwei Fragen, bevor du ein Geschäft machst. Muß es tatsächlich gemacht werden? Und wenn ja: mußt du die Aufgabe selber tun oder kannst du sie delegieren?"
Bevor der Tag für Matthias an der BA beginnen konnte stand sein traditioneller Gang zum Nanz bzw. Allfrisch. Dort versorgte er sich mit seinen üblichen Drogen: Eine Salamilaugenstange und eine Cola. Die erste Tat in der darauf folgenden Vorlesung war folgerichtig die Vereinnahmung seiner frisch erworbenen Drogen und die Informationsaufnahme im lokalen Remstalboten. Darauf konnte ein genüßlicher Verdauungsschlaf folgen. Zitat eines Dozenten: "es menschelt überall". Als Zeichen seiner einsetzenden Verdauung gab er einige musikalischen Töne von sich. Diese wurden beherzt von seinen Kommilitonen aufgegriffen um einen Vertriebsmann der Firma Trello AG auf Matthias aufmerksam zu machen. Mittags zog Matthias regelmäßig aus, um sein Bauch in der Mensa zu füllen. Der oben beschriebene Ablauf begann sogleich von neuem.
Zum Ausgleich
nahm Matthias an vielen Sportveranstaltungen teil. So ist er aktiver Tennisstar
des Remstals, Berühmtheit des örtlichen Tischtennisvereins, und
angehender Skilehrer, sowie Trainigspartner des VFB Stuttgart.
Bei allen Festen bei denen Matthias teilnahm, "alle" steht hier für sämtliche feierlichen Aktivitäten im Stuttgarter Raum, begeisterte Matthias nicht nur durch seine Anwesenheit, sondern auch durch seine Künste auf der Gitarre. Auch sonst war Matthias der weiblichen Form nicht abgeneigt. Heimlich trug er den Titel Mr. BA.
Matthias nützte nicht desto trotz jede Gelegenheit um neue Terrains kennenzulernen. Er war beruflich einige Monate in Frankreich, nahm am Austausch mit Atlanta teil, und verlegte seinen Wohnsitz zeitweilig nach Ludwigsburg ins Studentenwohnheim. Viele seiner guten Bekanntschaften schloß er im legendären Almdudler in Waiblingen. Insgesamt sprach er dem, für ihn heiligen, Gerstensaft und der schwäbischer Hausmannskost zu.
Zum gutem Schluß zog er ins ferne Augsburg aus, um noch mehr Nudeln zu verkaufen und wieder einmal neue Gefilde zu endecken.
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