Alen C.



Alias "Ali Kefir"
 
 

Gleich zum Auftakt der BA-Saison 94/95 schoß sich der heute 27-jährige Möglinger in die Herzen seiner Teamkollegen. Durch eine gekonnte Darstellung der RTL-Spielshow "Ruck-Zuck" war ihm der Applaus der 24 anwesenden Zuschauer im Raum 011 des Stuttgarter BA-Stadions gewiß. Gleich zu Beginn der 3-jährigen Spielzeit zeigte sich, daß der ausgebildete Industriekaufmann ganz zu Recht in die Profiliga der BWL, zur Berufsakademie Stuttgart, gewechselt ist. Sein bisheriger Sponsor "Mapotex" setzte auch weiterhin auf Ihn, was sich trotz des späteren Logo-Wechsels als richtig erwies. Nur wenige Minute vor Ende der ersten Halbzeit, ging Alen C. während der entscheidenden Phase der Wirtschaftsassistentenprüfung durch einen gekonnten und den einzigen Stuhlrückzieher des Tages, vor den Augen der Reporterin, in die Analen der BA ein. Während des gesamten Spielverlaufs zeigte sich Alen immer als ein Verteidiger des Fair-Plays, obwohl er öfters seine Spielerkollegen mit vorlauten Sprüchen, wie "Die Vorlesung fällt heute aus - Der Dozent ist krank!" in Glücksgefühle versetzte und der gesamte (B)A-Block verfrüht in laute Jubelschreie verfiel. Diese Täuschungsmanöver sind im Laufe der Zeit aber zunehmend als Schwalben entlarvt worden. Sein schauspielerisches Talent und außerakademisches Engagement kam Mitte des 5. Semesters auf volle Touren, als er seinem Remshaldener Teamkollegen als getarnter Vertriebs-beauftragter einen kuriosen Paß zuflanken konnte. In der Wahl des besten männlichen Personalers, konnte C. sich gemeinsam mit seinem Reutlinger Teamkollegen Burkhard H. das Siegerpodest teilen. Das männliche Libero-Duo hatte sich während des ganzen Personal-Derbys keine ernsthafte Niederlage eingestehen müssen.

So konnte sich die Aussage des Stadionsprechers Prof. Dr. Helmut Jorzik: "Das ist ja wie eine Elfmetervorlage ohne Tor!" ganz sicher nicht auf Alen beziehen, denn er war bei allen Managern und Trainern stets als jemand bekannt, der niemals den grünen Bereich verließ und sich immer abseits von Gelb/Rot bewegte. (Aber Vorsicht, denn des C.'s Ali ist auch ein Schlitzohr, der es faustdick hinter den selbigen hat!) Bei seinen treffsicheren Zusagen für Verabredungen "Vielleicht komm ich später" machte er seinem heimliches Vorbild Franz Beckenbauer ("Schau mer mol") ganze Ehre, so daß er beim INE94-Team schon längst als "Mr. Maybe" bekannt war. Es ist aber nur eine Frage der Zeit bis unser flotter Ali, einen RTL-Kommentator als Sportreporter oder werbendern Biertrinker ablöst.


 
 
Monika G. n
                    
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