Dipl.-Kauffrau Marion Friese
Marketing,
is
ja ma n echt ein interessantes Fach und wenn ma noch nen guten
Dozenten
hat, is dat alles noch viel besser. Und wenn man dat festgestellt hat,
fracht man sich: Und was noch? Da gibt es ab und zu den einen oder
anderen
Punkt, der einfach wichtich is, ne, und den man unbedingt von den
Studenten
erfragen muß. Am besten geht dat, wenn man den Studenten in so
ne
Art Würgegriff nimmt, und dat Ganze ganz langsam aus ihm
rausquetscht.
Wichtich is, dat man nich locker läßt, sonst kriecht der
Student
Luft und dat is nich so gut, weil wir ja noch den einen Punkt wissen
wollen.
Is der Student schon dem Luftringen verdammt nah dran, am Punkt, ne,
dann
unterstützt man ihn am besten durch Nachfragen: "Und was noch?"
Nachdem
unzählige Beispiele von dem japsenden Studenten aufgezählt
wurden,
davon aber keiner dat meint, was der Dozent meint, ne, dann fracht man
nochmal: "Und was noch?", damit der Student gleich zusammenbricht und
um
Gnade fleht, ne. So, nachdem der Student völlig fertich is und
einfach
diese Frage nich mehr hören kann, sacht man dann den Begriff. Is
schon komisch, daß die Studis so Probleme ham ausgerechnet dieses
eine Beispiel unter tausenden zu nennen, ne. Oder bei den Definitionen
is dat auch spaßich. Irgendwie muß man dat ja alles
definieren.
Damit nicht mehrere Definitionen für ein un die selbe Sache
gelten,
legt man einfach fest, daß nur eine Definition völlig
richtig
is. Ja, damit is auch schon alles gesagt, wenn man alles auswendig
lernt
is auch die Klausur kein Thema. Trotz der etwas ungewöhnlichen
Methode,
ne, hatten wir immer ne Menge Spaß und viel zu lachen un dat ist
ja wohl die Hauptsache. Joh, Frau Friese, lustig war s, auch wenn wir
manche
Dinge nich gleich erkannt un verstanden haben, aber was soll s? Ne?!