Burkhard H.
Drei Jahre sind
eine lange Zeit, die auch an Burkhard H. nicht spurlos vorübergingen:
Als kein Mann von großen Worten, überzeugte er in den drei Jahren,
durch seine körperliche Präsenz bei fast allen Vorlesungen, auch
wenn sein Geist manchmal "kein Bock" hatte. Die meiste Zeit strahlte er so
Gelassenheit und innere Ruhe aus, auch wenn es innerlich brodelte. Stille
Wasser sind eben tief. Anfangs in den hinteren Bänken der Kursräume
zu finden, saß er plötzlich und unerwartet ganz vorne – Hinten
war es ihm zu laut.
Auch bei Gruppenarbeiten war er immer vorne dabei und es fiel ihm leicht erarbeitetes vorzutragen einer muß es ja schließlich!
Weisheiten wie "an der BA wird mit mehreren Maßen gemessen" oder "in manchen Situationen ist man sich selbst der nächste" verinnerlichte er recht schnell.
Trotzdem war er seinen Kurskollegen und kolleginnen immer ein Vorbild und so blieb sein Einfluß auf den Kurs unübersehbar. So, etablierte etwa einen farbstoffhaltigen Sprudel mit exotischen Geschmack, den am Ende des Studiums nicht nur er zu schätzen wußte.
Aber auch seine äußere Erscheinung machte uns das Studium erträglicher. Endlos erscheinende Kombinationen von Jeans und Hemden jeglicher Couleurs und Alters und sogar ein Anzug zählten zu seinem Repertoire und erfreuten unsere Augen ein ums andere Mal.
Zudem machte er sich als Experte für Tubberwaren einen Namen, indem er die alte, nicht mehr gebrauchsfähige Tubberware seiner Oma beim "freundlichen Tubbervertreter" gegen neue eintauschte (Lebenslange Garantie).
Alles in allem ein sympathischer, umgänglicher und hilfsbereiter Zeitgenosse.
Ach ja und GEHEIRATET HAT ER AUCH!