Die sechs verlorenen Söhne

Florian K.
Florian, Mitglied des inneren Kreises der Stuttgarter
Jet-Set-Society
überraschte uns stets durch seine coole Art. Während einer
frühjährlichen
Vorlesung packte er plötzlich seine sieben Sachen und brauste mit
seinem Golf davon, um eine Runde Golf zu spielen. Ansonsten viel er uns
durch seine, für den Golfplatz passende Kleidung auf und durch
seine
besonders coolen Vorträge, bei denen er keine Anzeichen von
Aufregung
zeigte.
Nach so manchem Wochenende war Florian wie verwandelt, der Grund
dafür
fand sich nach einigen Nachforschungen: Er legte einfach ein paar Tage
zum Ski fahren auf dem Top-of-the-world ein, damit jeder auf seine
Bräune
neidisch sein konnte.
Rainer L.
Die wagen Sagen über Rainer ranken sich alle um seine Vorliebe für Clementinen und Mozzarella. Diese, für ihn wahrscheinlich Drogen, aß er in rauhen Mengen in der Mittagspause. Des weiteren machte er durch seine kurzen Hosen und T-Shirts im Winter auf sich aufmerksam, als alle anderen dick eingehüllt im Wintermantel gekleidet waren. Aktuellen Gerüchten zu Folge, ist Rainer aufgrund dieser Eigenschaft zu den Eskimos nach Alaska ausgewandert. Eine Flaschenpost mit einer aktuellen Meldung erreichte uns leider bis heute nicht.

Oliver U.
Frauenschwarm unter den verlorenen Söhnen. Nach seiner Pfeife
tanzte
nicht nur eine Frau, sondern ein ganzer Harem: seine Handballabteilung.
Auch verstand er es unserem Fischkopf den Kopf zu verdrehen. Zum
Verhängnis
wurde ihm jedoch, daß er nicht das Pfeifen auf einer
Seemannspfeife
beherrschte. Nach seinem Gastauftritt in unseren Kurs, zog Oliver
weiter
an die FH nach Nürtingen um dort sein Glück zu versuchen..

Axel S.
Axel, der unentwegte Lebemann, hatte bei uns als Unternehmersohn zu
dem Studium gedrängt, ein schweres Los gezogen. Doch schon bald
folgte
er seiner inneren Berufung, um unter den barbarischen BWL-Studenten
für
Gerechtigkeit zu sorgen und zog in die weite Welt (nach Regensburg) um
Jurist zu werden. Im Gedächtnis sind uns noch seine lustige,
charmante
Art und seine Fleecepullover.
Hans-Michael O.
Hans, lang, nett. Mit diesen drei Worten ist Hans treffenst
charakterisiert.
Seinen legendären Ruf erwarb er sich schließlich auf der
Internationalen
Automobilausstellung in Frankfurt: Jeder Messebesucher der Unterlagen
von
seinem Arbeitgeber Irmscher verlangte, mußte Ihm einen neuen Witz
erzählen. Kurz vor Ende unseres Studiums tauchte auch Hans noch
mal
auf, diesmal überraschte er uns als der Experte für
ergonomische
Sitzhaltung bei der AdA-Prüfung.
Markus N.
Beinahe hätten wir vergessen Markus an dieser Stelle aufzuführen. Damit hätte er seinem Image wieder alle Ehre gemacht: Die graue Eminenz an der BA. Wirklich wahrgenommen hat ihn keiner von uns, als er plötzlich im 3. Semester zu uns gestoßen ist. Wirklich aufgefallen, als er uns Ende des 4. Semester verlassen hat, ist es ebenfalls keinem. Auch die Dozenten konnten häufig nichts mit dem Namen assoziieren. Leider haben wir auch keine Nachricht aus dem Jenseits erhalten, was aus unserem Markus geworden ist. Nichts destotrotz wünschen wir auch ihm wie allen anderen verlorenen Söhnen an dieser Stelle viel Glück und meldet Euch !