Dr. Sommer rät.....
Nein, nicht aus der Bravo, sondern ein Alleinunterhalter der BA-Stuttgart. Wer kennt es nicht, das Unikum an Dozent, das stets für gute Laune und Spitzenstimmung an der BA sorgt. Keiner gibt dem tristen Vorlesungstag mehr Würze, wie dies des Winters’ Namensvetter tut. Er wurde bekannt an der L.S.E. Business School und kam dort in die Endausscheidung des Comedy-Wettbewerbs. Leider fand er im Finale in Mr. Bean einen knallharten Gegner und so begab er sich wieder in deutsche Gefilde. Es wird gemunkelt, daß er aufgrund seines schwaflerischen Talentes nur den zweiten Platz in diesem Wettbewerb belegen konnte. Dies jedenfalls reichte aus, eine Klasse nichtsnütziger BA-Studenten zu unterhalten. Mehrere Geschichten tischte er uns auf und die Auswahl, was denn nun schriftlich kundgegeben wird, war äußerst schwierig. Gerne hätten wir die Angebots- und Nachfragekurve anhand des Würgers von London dargestellt, jedoch blieben hier jegliche Kontakte erfolglos. Sämtliche Skripte glänzten an dieser Stelle mit leeren Blättern. So manche sollen anscheinend auch den ersten Lernversuchen zum Opfer gefallen sein (behauptet Jens, obwohl natürlich jeder weiß, daß gerade er immer wieder Skripte von Moni kopieren mußte, da er nichts im Unterricht mitbekommen hat).
Die besondere Vorliebe des Hr. Sommer für den Schüler
Bucher
war unverkennbar. Hr. Sommer hat es stets genossen ihn knallhart mit
jeder
Frage traktiert zu haben, besonders dann, wenn nicht einmal die erste
Reihe
eine Antwort auf die Frage gewußt hätte. So entwickelte sich
eine Art frühzeitlichen Krieges, Häuptling Starker
Sommer
gegen Indianer Verlorene Buche. Dies gipfelte nun denn
alles
in der Darstellung der Grenznutzenanalyse, die von Sommer schlichtweg
als
Grenzknödelnutzenkurve am Beispiel des Herrn Bucher erläutert
wurde. Um zu sehen, mit welcher martialischer Gewalt didaktische Mittel
an der BA eingesetzt werden, erfolgt eine Gegenüberstellung der
volkswirtwissenschaftlichen
und sommerwirtwissenschaftlichen Lernmethoden.
Die Grenzknödelnutzenkurve - frei nach Dr. Sommer -
Annahmen:
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| Die Haushalte wollen ihren Nutzen optimieren. | Herr Bucher will so viele Knödel essen, daß er keinen Hunger mehr hat. |
| Den Haushalten ist die Qualität der Güter und damit auch der Nutzen, den diese Güter stiften bekannt. | Herr Bucher ißt nur hausgemachte Knödel, da nur diese eine Befriedigung der Bedürfnisse erreichen können. |
| Die Haushalte können ihren Grenznutzen in Geldeinheiten messen. | Herr Bucher ist in der Lage, sein Knödelbedürfnis zu quantifizieren. |
| Die Nutzensteigerung, die durch den Konsum zusätzlicher Mengeneinheiten eines Gutes entsteht, bezeichnet man als den Grenznutzen eines Gutes. | Jeder weitere Knödel verändert die Hungerstruktur des Herrn Bucher. |
| Der Gesamtnutzen und der Grenznutzen sind mengenabhängig. | Annahme: Herr Sommer geht davon aus, daß die Anzahl der zu vertilgenden Knödel bei Herrn Bucher begrenzt ist. |
Der Grenznutzenknödelkurve des Herrn Bucher liegen folgende Meßergebnisse zugrunde.
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Herr Bucher ist saumäßig hungrig und kann es kaum erwarten den ersten Knödel zu verschlingen. |
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Den ersten Knödel mag Herr Bucher am allerliebsten und frißt ihn in sekundenschnelle. |
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Auch der zweite Knödel wird hinuntergeschlungen, da Herr Bucher immer noch tierisch hungrig ist. |
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Beim dritten Knödel macht sich aus Herrn Bucher ein Gourmet. Der Knödel wird noch genüßlich verspeist. |
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Der vierte Knödel dient als Sahnehäubchen und wird noch mit etwas Genuß verzehrt. |
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Der fünfte Knödel versetzt Herrn Bucher in die Lage ein absolutes Sättegefühl zu bekommen. |
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Der sechst hat keine Wirkung. Es scheint den Anschein zu haben, daß Herr Bucher so langsam nichts mehr essen kann. |
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Herr Bucher würgt zu Demonstrationszwecken einen siebten Knödel hinunter, jedoch muß er sich nach 5 Minuten dermaßen übergeben, daß der weitere Fortlauf der Grenznutzenknödelkurve Sommerempirisch nicht nachgewiesen werden kann. |