BA-Reiseführer
Anreise
Der halb-staatliche Verkehrs-Verbund-Stuttgart bedient mit einer Vielzahl von Zug- und S-Bahn-Verbindungen den zentral gelegenen Hauptbahnhof in Stuttgart. Durch das flächendeckende Busnetz der SSB und RBS ist der Hauptbahnhof mit sämtlichen Berufsakademien in der Landeshauptstadt verbunden. Alle Linien verkehren mindestens einmal am Tag. Auch Fahrpläne existieren, allerdings empfiehlt es sich , vorher zu klären, ob der Bus nicht vorher oder später abfährt. Als Individualreisender können Sie vom Stuttgarter Hauptbahnhof aus, auch in 10 Minuten die Berufsakademie AB Wirtschaft zu Fuß erreichen. (Für Weltenbummler mit 7-Meilen-Stiefeln ist die Strecke auch in 7 Minuten zurücklegbar)
Eine Anreise per Auto ist grundsätzlich möglich, jedoch sollten
die schlechten Parkmöglichkeiten an der BA und der starke Verkehr
in der Großstadt berücksichtigt werden. Privatparkplätze
sind an der BA zwar vorhanden, dürfen aber nur von Kraftfahrzeugen
der gehobenen Mittelklasse, oder von Dozenten genutzt werden.
Bevölkerung
Obwohl man meinen könnte, daß die Bevölkerung an der
BA aus nutzenmaximierenden Wesen besteht, wird man sehr rasch merken, daß
das Gegenteil der Fall ist. Die Bevölkerung ist für ihre nette
und zuvorkommende Art bekannt, welche sie selbst Tieren entgegenbringt.
So müssen die Jagdhunde der BA’ler nicht selber zur Jagd laufen, sondern
werden liebevoll getragen.
Camping
Das Campieren während der Vorlesung sollte möglichst unterlassen
werden.
Diplomatische Vertretung
Durch die starke Ansammlung von hoher Intelligenz an der BA ist die
Rasse der Akademiker und Diplom-Träger an der Berufsakademie sehr
stark vertreten. Die wenigsten begnügen sich jedoch mit dieser wissenschaftlichen
Auszeichnung und haben sich im Laufe der Jahre einen Doktor-Grad oder Professoren-Titel
zugelegt. Diese werden, zum Leid mancher Dozenten, aber von den Studenten
nicht hinreichend beachtet.
Essen und Trinken
Keine andere Küche der Welt bietet so leichte und kulinarische Köstlichkeiten, so harmonisch zusammengestellte Aromen und Konsistenzen und so filigran-niedlich angerichtete Speisen wie die klassische Mensaküche, des Studentenwerks Stuttgart. (Freitags wechselnde Fischspezialitäten, asiatische Köstlichkeiten mit Curry und herrlich gelber Soße)
Sollten Ihnen der Weg zu diesem Feinschmeckertempel zu weit sein, können
Sie sich während den Pausen auch mit der sehr wohlschmeckenden und
abwechslungsreichen Allfrisch-Küche verköstigen. Zum Frühstück
bereitet Ihnen Hermann von der Alb immer die frischesten Butterbrezeln
zu. Mittags eignet sich die Mohn-Pizzatasche dazu, den kleinen Hunger zu
vertreiben. Auch bei Allfrisch’s heißer Theke finden sich immer wieder
verschiedene, fettarme Spezialitäten, z. B. grober Leberkäse
oder panierte Schnitzel.
Auch ein Besuch an der leckeren Salattheke ist für die Kenner der BA inzwischen ein Geheimtip. Bei den abwechslungsreichen, raffinierten Salatkombinationen mit verschiedenen, frisch zubereiteten Dressings läuft jedem Gourmet das Wasser im Munde zusammen.
Die BA-typischen Getränke sind die verschieden frisch aufgebrühten,
warmen Tee- oder Kaffeekreationen aus dem landestypischen CASE-Catering-Automaten.
Der sehr magenfreundliche Cappuccino kann auch für Studenten mit Schlafstörungen
empfohlen werden. Für gesundheitsbewußte Reisende an der BA,
eignet sich der Multivitaminsaft Duracell oder auch Coca-Cola light. Selbstverständlich
können Sie Ihre Getränke auch schon Zuhause in Sprudel- oder
Aluflaschen füllen, diese müssen Sie dann nur noch zur Vorlesung
mitbringen. Sollte Ihnen dies zu umständlich erscheinen, hält
Herr Ylidi vom Allfrisch-Getränkemarkt eine große Auswahl an
unterschiedlichen Getränken für Sie bereit. Sehr interessant
schmeckt auch das in Dosen erhältliche Bonaqua-Wasser, wenn man es
von Nebensitzern mit roten Gummibärchen angereichert bekommt. Diese
Spezialität eignet sich auch zur amüsanten Überflutung von
Skripten.
Einkaufen
Zum Einkaufsbummeln eignet sich die gut sortierte Vorzeige-Filiale der Firma Allfrisch, ehemals Nanz. Hier können Sie zu günstigen Preisen lustige Souvenirs für die Zuhausegebliebenen einkaufen.
Ein Geheimtip für Mitbringsel ist auch das BA-Sekretariat. Hier
kann man für wenig Geld, sehr aktuelle Skripte erwerben. Die Skripte
kann man dann während den Vorlesungen mit Malstiften bunt und lustig
verzieren. Heftet man diese dann Zuhause in große Ordner ab, hat
man für viele Jahre ein nettes Andenken an die BA.
Feiertage
An gesetzlichen Feiertagen und Sonntags bleibt die Berufsakademie geschlossen.
Die Studenten können diesen Tag zum Aufbereiten der vergangenen Vorlesungen
sowie zur Vorbereitung auf Klausuren und Prüfungen nutzen.
Fernsehen
Die Berufsakademie ist mit modernen Video- und Fernsehanlagen ausgestattet,
die zur medialen Unterstützung der Vorlesung genutzt werden können.
Doch das Auflegen einer großen Anzahl von unterschiedlichen Folien
(teils mit Textlücken) zur Produktion eines Folienfilms, erfreut sich
immer noch großer Beliebtheit.
Geld
An der Berufsakademie werden alle Währungen gerne angenommen. (eingeschlossen
Naturalien) Es empfiehlt sich aber immer 70 Pfenning abgezählt, für
den Kaffeeautomaten bereit zu halten, da dieser leider noch nicht auf Euro
umgestellt wurde.
Hunde
Die Berufsakademie ist sehr tierlieb. Dies macht sich schon daran bemerkbar
das hier sogar die Hunde zum Jagen getragen werden.
Industrie
Die Berufsakademie ist in verschiedene Ausbildungsbereiche und Fachrichtungen
unterteilt. Das Wort "Industrie", das ursprünglich aus dem lateinisch/griechischen
stammt und für Fleiß/Ausdauer steht, sagt schon alles über
die Gesinnung der Studierenden dieser Fachrichtung.
Jahreszeiten
Die Jahreszeiten an der BA wechseln häufig. So verläuft auch
das Motivationsklima entgegengesetzt proportional zur Entfernung der ersten
Klausur.
Kleidung
Die passende Bekleidung für einen Besuch der Berufsakademie ist
von der Fachrichtung und dem persönlichen Stil abhängig. Im sehr
heißen Sommer ist auch eine leichte Kleidung erlaubt. Eine Sonnenbrille
(Ray Ban) sollte in keinem Gepäck fehlen. Bei Dozenten sind sogar
Cowboy-Stiefel, C&A-Krawatten, Birkenstocks, zu enge Pullunder, zu
kurze Socken und zu lange Krawatten erlaubt. Warme Winterkleidung, wie
Steppjacken und Winterstiefel können auch im Sommer sehr hilfreich
sein. Auf das Tragen von Polyesterhemden bzw. –blusen sollte jedoch verzichtet
werden. Bei besonderen Anlässen, wie mündliche Prüfungen
kann eine elegante Kleidung für einen professionellen Eindruck sorgen.
Landessitten
Die "Internationale Vereinigung der Freunde des Salatblattes e. V."
wurde an der Berufsakademie gegründet und beschäftigt sich mit
der Bekämpfung der schwäbischen Landessitte, der Unterdrückung
des Salatblattes. (nähere Info’s über die Redaktion)
Medizinische Versorgung
Da alle BA’ler krankenversichert sind, ist eine medizinische Grundversorgung
gesichert. Zur Vorbeugung von Spätschäden sollte jedoch mindestens
einmal monatlich ein Psychotherapeut besucht werden.
Notfall
Bei Notfällen wenden Sie sich bitte an: Berufsakademie Stuttgart,
Staatliche Studienakademie, Jägerstraße 56, 70174 Stuttgart
Olympia
Im Anschluß an die regulären Olympischen Spielen 1996, sowie
den Paralympics wurden in Atlanta auch die BA-lympics ausgetragen. Hierzu
wurden die qualifizierten BA-Studenten aus Mosbach und Stuttgart in das
Olympische Dorf eingeflogen um die Berufsakademie dort zu repräsentieren.
Post
Die Post an der Berufsakademie, muß immer kleiner als DIN A4-Format
sein, da ansonsten der Briefkasten nicht aufnahmefähig ist. Dies trieb
schon manchen Studenten an den Rand des Wahnsinns, der seine Projektarbeit
zu einer Zeit einwerfen wollte, wo alle BA-Bediensteten sich schon auf
dem Nachhauseweg befanden.
Quelle
Die Berufsakademie verfügt über mehrere Quellen, die aber
in unterschiedlicher Intensität genutzt werden: Quelle der Weisheit,
Gerüchtequelle, Bierquelle und Quelle-Katalog.
Reisedokumente
Für die Einreise genügt die fachgebundene Hochschulreife und
ein Ausbildungsvertrag. Während des Aufenthalts an der BA werden regelmäßig
Studentenausweise ausgegeben, diese können zu erheblichen Vergünstigungen
führen.
Strom
Die Spannung nimmt in manchen Vorlesungen bereits innerhalb der ersten
Stunde ab. In manchen ist sie nie vorhanden.
Trinkwasser
Zum Waschen und Zähneputzen ist das Leitungswasser aus den Hähnen
der Berufsakademie unbedenklich. Als Trinkwasser sollte es jedoch nicht
genutzt werden, hier sollte man auf das geschmacklich sehr ähnliche
Coca-Cola aus dem Automaten in der Cafeteria zurückgreifen.
Uhrzeit
Die Ur-Zeit ist an der BA nicht ausgebrochen, dennoch werden folgende
Zeitzonen unterschiedenen: Vor- und nach der Klausur, vor- und nach dem
Studium, Praxis- und Theoriephase, vor- und nach der Vorlesung, vor- und
nach der Pause, Vor- und nach der Mensa
Verkehrsregeln
siehe "Der Weg zum Diplom"
Wirtschaft
Das zentrale Thema an der BA führte manchmal zu Mißverständnissen,
so hält mancher Student Wirtschaftspolitik für das was er schon
seit Jahren tut: in der Wirtschaft sitzen und über Politik diskutieren
Xerographie
Die Erstellung von Fotokopien scheint recht simpel, erst wenn man sich
im ersten Semester Datenverarbeitung mit der elektrostatischen Aufladungen
des Tonerpulvers und der Kopierertrommel auseinandergesetzt hat, weiß
man aber welch eine Technik in jedem Kopierer schlummert, und man wird
ihn nie wieder so behandeln, wie früher.
Yuppiieeehh
Freudenschrei der BA’ler nach Klausuren und Prüfungen. In den ersten
Semestern stärker ausgeprägt, gewöhnt man sich im Laufe
der Zeit an die Vielzahl von Prüfungen, so ändert sich auch der
Jubelschrei gegen Ende des Studiums in: Was, war des schon älles?
Zeitungen und Zeitschriften
Sämtliche überregionalen deutschen und ausländischen Zeitungen und Zeitschriften eignen sich für das Lesen während der Vorlesung. Wirklich lesenswert und hoch informativ sind: Der Spiegel, Wirtschaftswoche, Neue Züricher Zeitung, Süddeutsche Zeitung, Die Welt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Der Feinschmecker, Yacht, Computerwoche und das Manager Magazin –falls nichts anderes zur Hand, kann in Notfällen auch von Kreuzworträtseln in Die Bäckerblume, Remstal-Kurier oder Stern, gebraucht gemacht werden.